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Bikini-Challenge: der Tag der Wahrheit

Trommelwirbel…. Wir haben es geschafft: heute war Vermessen und Wiegen angesagt! Auch, wenn es mir etwas schwer fällt meine Daten hier offen zu legen und mich damit zu offenbaren, werde ich es machen, um euch besser teilhaben zu lassen. Ich denke dann macht es euch mehr Spaß die (geplanten) Fortschritte mitzuverfolgen. Wie gesagt ich bin nicht „dick“, aber habe nach meinem Geschmack ein paar Kilogramm und Zentimeter zu viel und möchte gerne einen muskulöseren und strafferen Körper.

Mein Startgewicht (abends): 58 Kilogramm (bei einer Größe von 1,63)

Meine Maße:

  • Oberarm 27,5 cm
  • Taille 71 cm
  • Bauch 87 cm
  • Po/Hüfte 101 cm
  • Oberschenkel 61 cm
  • Wade 37 cm

Naja ihr seht, es besteht Potenzial.

Ziel:

Unser erstes Ziel ist es, dass wir versuchen werden innerhalb der nächsten 4 Wochen 5 kg zu verlieren. Wir wissen, dass das eigentlich zu viel ist. Aber so ein hohes Ziel spornt an und wer weiß, vielleicht klappt es ja. Wichtiger als das Gewicht sind eigentlich die Maße. Muskeln wiegen ja schließlich mehr als Fett.

Also los geht´s! Drückt uns die Daumen und motiviert uns jederzeit gerne, kommentiert, schickt Ideen und Rezepte oder stellt Fragen. Wir freuen uns.

Wir nehmen Maß
Wir nehmen Maß

Mein heutiger Speiseplan:

Frühstück: wieder einmal Porridge, ich habe euch ja gestern die Vorzüge erläutert und liebe es einfach.

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Mein Haferbrei und ich

Mittags:

Gemüsebratlinge mit Avocado, Ricotta, Tzatziki und einem Brötchen.

Avocado mit Gemüsebratlingen
Avocado mit Gemüsebratlingen

Abendessen:

Das Abendessen haben wir dann gleich zusammen zubereitet und verspeist. Es gab leckeren Salat mit Steakstreifen und Mozarella (also wieder Low Carb) und danach noch warme Birnenstreifen mit Zuckerrübensirup und Chili.

Salat mit Steakstreifen
Salat mit Steakstreifen
Warme Birne
Warme Birne

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Bikini-Challenge: Fazit Tag 1

Wir haben uns noch nicht zur genauen Zielvereinbarung und Maßabnahme getroffen, aber ich habe heute schon losgelegt und wollte euch jetzt kurz mein Fazit von Tag 1 berichten.

Es lief: einfach super!

Ich habe heute 2 Liter getrunken. Mein erstes Ziel ist es nämlich jetzt jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser zu trinken. Vielleicht erscheint das für einige von euch, wenig schwierig. Ich aber trinke chronisch zu wenig. Auf jeden Fall ist das ja bekanntermaßen gesund, gut für den Stoffwechsel und macht natürlich auch satt.

Mein zweiter Leitsatz ist, dass ich gleich nach dem Aufstehen etwas esse, auch wenn es mal nur ein paar Nüsse sind. Der Vorteil ist, dass der Körper dann sofort in den Verbrennungsmodus übergeht und man keine Heißhungerattacken erleidet, weil man bis zum Mittag hungert.

Und so startete ich mit einem leckeren Porridge in den Tag. Hierfür benutze ich ganz normale Haferflocken (50-100 g), Sojamilch (ca die doppelte Menge der Haferflocken) und eine Prise Salz. Ich erhitze das Ganze in einem Topf und lasse es quellen. Dann gibt man ein paar gesunde Sachen hinzu und fertig ist ein tolles Frühstück. Bei mir gab es dazu eine Birne, ein paar Nüsse, zwei Datteln und ein bisschen Zimt. Ich gebe alles mit in den Topf, damit auch die Birne ein bisschen weich wird.

Porridge stammt aus Schottland und ist stinknormaler Haferbrei. Porridge klingt aber schöner, weshalb ich mal bei dieser Begrifflichkeit bleibe. Diese Frühstücksalternative ist so toll, weil sie alles enthält was man zum Start in den Tag braucht. Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineralstoffe (und dabei wenig Fett) füllen die Energiespeicher und regen den Stoffwechsel an.

Zum Mittag gab es dann Sojageschnetzeltes in der Mensa. Leider kann ich hier absolut nichts zu den Inhaltsstoffen sagen. Dazu gab es ein bisschen Wildreis und bissfestes Gemüse. Ich hoffe einfach mal, dass das nicht ganz so ungesund war.

Abends wurde ich dann wieder kreativ und habe Tofu in Sojasoße, Knoblauch, Pfeffer, Salz und Paprikapulver eingelegt und dann gebraten. Dazu habe ich Pflücksalat mit ein bisschen Olivenöl, Pfeffer, Salz, Pinienkernen, Walnüssen, Cranberries und ein bisschen Balsamico-Creme gegessen. LECKER!

Der Vorteil ist, dass ich somit kaum Kohlenhydrate zum Abendessen hatte. Isst man Abends Kohlenhydrate produziert der Körper Insulin und nimmt daher seine Energie. Vermeidet man dies muss der Körper während dem Schlaf an die Fettreserven und das ist genau das was er bitte auch tun soll. Auch tagsüber auf Kohlenhydrate zu verzichten, würde wirken. Das halte ich aber nicht durch, deswegen probiere ich einfach Abends ab und zu darauf zu verzichten.

Achja Tofu besteht eigentlich nur aus Soja, Wasser und Salz. Und so schmeckt es auch. Hier heißt es also wirklich würzen, damit es genießbar wird. Dann schmeckt es aber sehr gut, ist rein pflanzlich und beinhaltet viel Eiweiß.

Und zum Abschluss dieses (ernährungsbezogen) guten Tages, hatte ich heute noch meinen „Bodyshaping“ Kurs. Ich muss gestehen, dass der Trainer sich nicht mal an mich erinnert hat, so selten war ich dort. Das ist ein schockierender Moment gewesen und muss sich jetzt endlich mal ändern.

So viel dazu…

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Vorankündigung: Die Bikini-Challenge

Das neue Jahr bringt ja immer so einige verrückte Ideen mit sich. Über meine Vorsätze habe ich euch ja berichtet und einen davon gehe ich jetzt an. Und das tue ich nicht alleine. Die liebe Jule vom Blog „lebenliebenkochen“ und die mindestens genauso liebe Elli vom Blog „dasliebenswerteleben“ und ich sind auf die Idee gekommen unseren Speckröllchen an den Kragen zu gehen. Wir nennen das Ganze die „Bikini-Challenge“! Mehr dazu folgt im Laufe dieser Woche… es wird spannend.

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Gebrannte Mandeln im Handumdrehen selbst gemacht

Wer liebt es nicht auf dem Weihnachtsmarkt frisch gebrannte Mandeln zu naschen!? Das könnt ihr jetzt auch ganz einfach Zuhause und ich zeige euch wie. Die Mandeln schmecken wirklich wie das Original und sind total einfach herzustellen.

Ihr braucht:

  • 400 g gebrannte Mandeln
  • 400 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • Zimt, Vanillezucker oder Bourbon Vanille
Die Zutaten
Die Zutaten
Den Zucker, Zimt, Vanille und das Wasser in einen Topf oder eine Pfanne geben.
Den Zucker, Zimt, Vanille und das Wasser in einen Topf oder eine Pfanne geben.
Wenn die Zucker-Wasser-Masse kocht, gebt die Mandeln hinzu.
Wenn die Zucker-Wasser-Masse kocht, gebt die Mandeln hinzu.
Alles so lange kochen lassen bis die Flüssigkeit komplett verkocht und eine sandige Masse übrig bleibt (das kann einige Minuten dauern, bei mir circa 30).
Alles so lange kochen lassen bis die Flüssigkeit komplett verkocht und eine sandige Masse übrig bleibt (das kann einige Minuten dauern, bei mir circa 30).
Jetzt gut und dauerhaft rühren. Der Zucker karamellisiert jetzt und wird wieder flüssig.
Jetzt gut und dauerhaft rühren. Der Zucker karamellisiert jetzt und wird wieder flüssig.
Wenn alle Mandeln ummantelt sind und glänzen sind sie fertig.
Wenn alle Mandeln ummantelt sind und glänzen sind sie fertig. Dann müsst ihr die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, damit die Mandeln abkühlen können.
Falls die Mandeln aneinander kleben, müsst ihr sie voneinander lösen und dann könnt ihr sie selbst vernaschen oder auch super verschenken.
Falls die Mandeln aneinander kleben, müsst ihr sie voneinander lösen und dann könnt ihr sie selbst vernaschen oder auch super verschenken.

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Hokkaido-Zucchini-Kartoffel-Auflauf

Dieses leckere Rezept ist perfekt für einen kalten Wintertag und dabei auch ganz gesund und sehr einfach.

Ihr braucht:

  • ca 10 Kartoffeln
  • eine Zwiebel
  • einen kleinen Hokkaido Kürbis
  • 2 Zucchini
  • etwas Gemüsebrühe (oder Hühner- bzw. Rinderbrühe)
  • Streukäse
  • 1 El Milch
  • 1 El Butter
  • 250 ml Milch
  • etwas Butter, Pfeffer, Salz, Muskat, Honig, Zitrone, Senf, Tomatenmark
  • magere Schinkenwürfel (natürlich nur für die Fleischesser)

Die Kartoffeln und den Kürbis 5 Minuten in Brühe vorkochen

Als erstes schneidet ihr die Kartoffeln und den Kürbis in kleine Stücke. Wascht davor beides gut und lasst die Schale, soweit keine dunklen Stellen sind, dran (den Hokkaido Kürbis muss man nicht schälen, da die Schale ganz weich wird). Allerdings ist es wichtig die Kerne des Kürbis zu entfernen. Hierfür teile ich ihn immer in zwei Hälften und kratze die Kerne mit einem Esslöffel heraus. Dann setzt ihr einen Topf mit der Brühe auf und lasst alles ca 5 Minuten in der Brühe kochen.

Zucchini und Zwiebeln scharf anbraten

Währenddessen schneidet ihr die Zwiebel und die Zucchini klein und bratet alles kurz scharf in einer Pfanne an.

Alles in eine Auflaufform geben

Die Kartoffeln und den Kürbis nehmt ihr nach ca 5 Minuten vom Herd. Die Stücke müssen noch nicht weich sein, sondern nur ein bisschen vorgekocht. Schließlich kommt das Ganze ja nochmal in den Ofen. Beim Abschütten müsst ihr 250 ml der Brühe retten, da wir die noch für die Mehlschwitze brauchen. Jetzt gebt ihr das Gemüse einfach in eine Auflaufform (ich hatte leider keine und musste deshalb einen Topf ohne Henkel nehmen). Wir haben noch 150 g Schinkenwürfel angebraten und darüber gestreut, aber das muss man natürlich nicht.

Jetzt müsst ihr in einem Topf mit einem Esslöffel Mehl und einem Esslöffel Butter eine Mehlschwitze erstellen und mit der restlichen Brühe (250 ml) und der Milch (250 ml) aufgießen. Anschließend kommen die Zitrone, Pfeffer, Salz, Muskat, der Honig, etwas Senf und etwas Tomatenmark hinzu. Probiert einfach so lange herum bis es euch gut schmeckt. Diese Soße schüttet ihr dann zum Gemüse in die Form. Den Käse streut ihr bitte erst nach ca 20 Minuten über die Menge, da er sonst verbrennen kann.

So lecker sieht es nach dem Ofen aus

Nach ca 30 Minuten bei 175 Grad (Umluft) ist der leckere Auflauf auch schon fertig und kann verspeist werden.

Lasst es euch schmecken

Lasst es euch gut schmecken und schreibt mir, falls ihr das Rezept nachgekocht habt. Man kann natürlich auch Möhren, Auberginen oder andere Gemüsesorten kombinieren.

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Feenküsse – Toffifee Plätzchen

Schon wegen dem schönen Namen sollte man diese Plätzchen mal gebacken haben! Sie sind perfekt zum selber naschen oder ihr könnt sie in eine schöne Tüte packen und als kleines, handgemachtes Weihnachtsgeschenk benutzen.

Ein fertiger Feenkuss
Ein fertiger Feenkuss

Leider habe ich die Plätzchen nicht gebacken und konnte sie auch noch nicht probieren. Aber meine Schwester, die Backfee, hat mir so davon vorgeschwärmt, dass ich euch jetzt davon berichte. Sie beschrieb diese Plätzchen als tierisch lecker und meinte, dass sie zu gut zum teilen sind. Das hoffe ich natürlich nicht, schließlich will ich auch noch eins genießen.

Nur kurz zu Beginn, die Plätzchen sind wirklich für Anfänger geeignet und es kann eigentlich nichts schief gehen. Meine kleine Nichte hat auch problemlos mitgeholfen, also keine Panik und einfach mal ran ans Backblech.

Ihr braucht:

  • 100 g Butter/Magarine
  • 50 g Zucker und 160 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 48 Stück Toffifee, also 2 Pakete (im Aldi soll es eine günstige Alternative zu Storck geben, schaut einfach mal da)

Guckt es geht ganz schnell und das meiste von der Einkaufsliste hat man eh zuhause… Knetet einfach das Mehl, den Zucker (nur die 50 g), die Butter/Margarine, das eine Eigelb, den Esslöffel Wasser und die Prise Salz. Den Teigball lasst ihr dann eine Stunde im Kühlschrank ruhen und rollt ihn danach dünn aus.

Jetzt müsst ihr die Plätzchen ausstechen und in die Mitte ein Toffifee (auf den Kopf gedreht) platzieren. Wenn ihr kein Förmchen habt könnt ihr auch ein Schnapsglas, eine Espressotasse oder einen Eierbecher nehmen. Oder wie meine Schwester einfach ein Herz ausstechen.

Das ausgestochene Plätzchen mit dem Toffifee
Das ausgestochene Plätzchen mit dem Toffifee

Jetzt das Eiweiß und den Teelöffel Zitronensaft steif schlagen und den restlichen Zucker reinrieseln lassen. Dann müsst ihr auf jedes Plätzchen so viel Eischnee geben, dass das Toffifee ganz bedeckt ist.

So einfach ist das! Jetzt das Blech für ca 20 Minuten bei 175 Grad (Umluft) in den Ofen.

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Seht ihr das glänzende Karamell….

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Jetzt noch mit geschmolzener Kuvertüre oder handelsüblicher Schokolade dekorieren und fertig sind die leckeren Plätzchen. Achtung beim Vernaschen, es bröselt ein bisschen. Besonders gut soll der Geschmack des weichen Karamells sein!

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Leckere Linsensuppe – mercimek Çorbası

Ich muss gestehen ich bin ein bisschen Youtube-süchtig und schaue mir ständig irgendwelche Videos über Make-Up und Co an. Jetzt hat eine Beauty-Bloggerin einen Koch- und Backkanal namens „Bako“ ins Leben gerufen und postet dort tolle Rezepte.

Unter anderem stellt Ebru eine Suppe aus roten Linsen vor, die ich heute für euch nachgekocht habe. Ihr braucht für ca 2 Portionen:

  • etwas Butter zum Anbraten
  • eine kleine Zwiebel
  • eine kleine geriebene Kartoffel
  • eine geraspelte Möhre
  • 100 g rote Linsen
  • Hühner- oder Gemüsebrühe
  • ca 250 ml Wasser
  • nach Belieben: Zitronensaft, Ingwer, Zucker, Chilli, Balsamicocreme

Wie ihr seht, benötigt man für diese leckere Suppe wenige und günstige Zutaten, die eigentlich in jedem Supermarkt erhältlich sind.

Als erstes könnt ihr die Zwiebel kleinschneiden und dann die Möhre und Kartoffel schälen und raspeln. In einem Topf erhitzt ihr ein kleines Stück Butter und schwitzt darin die Zwiebeln an. Dann könnt ihr die Möhren dazu geben und nach 2 Minuten auch die Linsen. Nachdem ihr die Zwiebel-Möhren-Linsen-Masse zwei Minütchen angebraten habt, gebt ihr ungefähr eine Tasse Wasser hinzu und lasst alles 5 bis 6 Minuten köcheln. Ihr seht nach einer Weile, dass die Linsen weich werden und sich verändern. Dann könnt ihr die geriebene Kartoffel und die Hühnerbrühe hinzugeben. Ich würde euch raten erstmal 2 kleine Teelöffel zu nehmen und zu probieren, da man mit Brühe eine Suppe sehr schnell versalzen kann.

So, jetzt lasst ihr das Ganze noch kurz köcheln und püriert es. Ich lasse es etwas stückig, da ich das bei Suppen gerne mag. Ebru empfiehlt noch Minze zur Suppe zu geben und ich kann mir das auch super gut vorstellen. Allerdings gab es bei uns keine frische, getrocknete und auch keine eingefrorene Minze. Deshalb habe ich ein Stück Ingwer hinzu gegeben (und im Anschluss wieder raus gefischt) und das Werk mit ein bisschen Zucker, Chilli und Zitronensaft verfeinert.

Das war´s auch schon! Die Suppe ist lecker, günstig und kalorienarm. Also versucht es doch einfach selbst und überzeugt euch vom Geschmack.

Die fertige Linsensuppe
Die fertige Linsensuppe

 

 

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Gefüllte Paprikaschote mal anders – heute vegetarisch

Da ich gestern nicht wirklich Lust auf Fleisch hatte, habe ich nach schönen vegetarischen Ideen gesucht. Hierbei bin ich auf eine vegetarische Form der gefüllten Paprikaschote gestoßen und habe mich daran probiert. Hierfür braucht ihr für 2 Paprikaschoten:

– 75 g Soja Geschnetzeltes (gibt es im Supermarkt und kostet ca 1,50 Euro)

– 2 Paprika zum Befüllen

– 1 große Tomate

– 1 Zwiebel

– Pinienkerne

– 100 g Feta

– nach Belieben: Mandelmus, Parmesan, Salat, Dip

Vegetarische Paprikaschoten
Vegetarische Paprikaschoten

Als erstes müsst ihr das Soja Geschnetzelte 20-30 Minuten in warmen Wasser quellen lassen. In der Zeit könnt ihr die Zwiebeln und die Tomaten schnibbeln. Dann bratet ihr als erstes die Zwiebeln an und gebt nach und nach die Pinienkerne, die Tomaten und das fertige Geschnetzelte hinzu. Jetzt noch den zerbröselten Feta in die Pfanne hauen und schön würzen. Ich habe mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, Basilikum, Kreuzkümmel und Oregano gewürzt. Hier könnt ihr ja ganz individuell entscheiden, was ihr gern mögt. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es viel Gewürze bedarf um dem Soja Geschnetzelten irgendeinen Geschmack zu verleihen.

Schneidet jetzt den Deckel von den Paprika ab und entnehmt das Innere. Dann könnt ihr die fertig abgeschmeckte Masse hinein füllen und obendrauf etwas Mandelmus schmieren. Nehmt euch eine Auflaufform füllt etwas Gemüsebrühe hinein und stellt die Paprikaschoten in der Form für ca 25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Wenn die Paprikaschoten fertig sind, könnt ihr den Deckel abnehmen und noch ein paar Parmesanspähne darüber streuen. Ich hatte dazu einen köstlichen Rucola Salat von meiner lieben Mitbewohnerin.

Das Rezept geht wirklich sehr einfach und bietet eine gute Alternative zur klassischen gefüllten Paprikaschote. Ich finde es richtig lecker und werde es bald wieder kochen.

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Toller Snack: Süßkartoffel-Mascarpone-Zucchini-Happen

Diesen tollen Snack habe ich bei meiner Schwester entdeckt und gestern selber nachgemacht. Die Optik ist einfach toll und die Kombination aus Zucchini, der Creme und der Süßkartoffel ein Geschmackserlebnis.

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Ihr braucht (für ca 60 Stück):

– 2 große Süßkartoffeln

– eine Packung Mascarpone

– eine Packung Quark (Magerstufe)

– eine Zucchini

– Frühlingszwiebeln oder eine Zwiebel

– Pfeffer, Salz, Olivenöl, Zitrone, Zahnstocher

Als erstes schält ihr die Süßkartoffeln, schneidet sie in Scheiben und zerteilt diese in die Größe, die ihr haben möchtet. Dann gebt ihr die Stücke in eine Schüssel und mariniert sie mit Olivenöl, Pfeffer und Salz. Danach nehmt ihr euch ein Backblech und verteilt die Stückchen und gebt alles für ca. 20 Minuten bei 200 Grad (Umluft) in den Ofen.

Während die Kartoffeln garen, könnt ihr die Creme vorbereiten. Zerstückelt die Frühlingszwiebel oder eine Zwiebel und gebt die Mascarpone und etwa die selbe Menge an Quark hinzu. Jetzt nur noch würzen mit Pfeffer, Salz und etwas Zitrone und cremig rühren.

Die Zucchini wird nach dem Waschen in feine Scheiben (längs) geschnitten. Am besten funktioniert dies mit einem Sparschäler, denn dann erhält man diese feinen nudelartigen Zucchini-Bänder. Auch diese werden in einer kleinen Schüssel mit etwas Öl, Pfeffer und Salz mariniert.

Sind die Kartoffeln fertig, bestreicht ihr sie einfach mit einem großen Klecks der Mascarpone-Quark-Creme und verziert sie kunstvoll mit einer Zucchini-Nudel. Fixieren könnt ihr das Ganze mit einem kleinen Zahnstocher. Fertig ist der vegetarische Snack, der sich perfekt für Parties eignet.

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Kumpir, das etwas andere Fastfood

Vor circa einem Jahr habe ich zum ersten mal Kumpir gegessen. Für mich war dieses Gericht neu und für alle die unter euch, die auch nicht wissen, was sich dahinter verbirgt , versuche ich es nun zu erklären.

Das Wort Kumpir ist das türkische Wort für Ofen- oder Folienkartoffel.

Kumpir ist ein Gericht aus dem Balkan. Es handelt sich um eine große Kartoffel mit einem Durchschnittsgewicht von 350 – 500 Gramm, die in einem Steinofen gegart wird. Anschließend wird das innere der Kartoffel mit etwas Butter und Käse (für Veganer mit Olivenöl) vermengt und dient als Basis. Jetzt kommt der tolle Part. Jeder Gast kann frei wählen, wie er seine Kartoffel essen möchte. Ob mit Sour Creme, Hähnchen, Gemüse oder Humus. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und es wird nicht langweilig. Der Geschmack der Kartoffel-Butter-Käse-Masse in Kombination mit den frischen Zutaten ist einfach nur lecker und hat meinen Nerv voll getroffen. Die meisten Toppings sind dabei auch für Vegetarier und/oder Veganer geeignet.

Jedem der gerne Kartoffeln mag und ein schnelles Essen sucht, was gesund und lecker und auch noch günstig ist, sollte Kumpir eine Chance geben und es einmal probieren. In Berlin findet man tolle Läden am Boxhagener Platz, in Kreuzberg (La Femme) oder in der Weinmeisterstraße (mein Favorit bisher). Mehr hier!

Sodann, ich hoffe es schmeckt euch, genauso gut wie mir!

Kumpir, gefüllte Ofenkartoffel mit Couscous