Und der Rest

Halloweeeen

Noch ein paar Tage und es ist soweit. Das große Spuken geht los. Deshalb dreht sich nun alles darum ein passendes Kostüm zu finden. Von Untoten bis hin zu Wasserleichen gibt es derzeit die verschiedensten Ideen. Da sich die Umsetzung allerdings häufig schwieriger als gedacht gestaltet, blieb eine Entscheidung bisher aus. Ich werde also in den nächsten Tagen fleißig weiter nach Anleitungen für gruselige, eklige Horror-Kostüme suchen und mich inspirieren lassen. Wenn eine Entscheidung gefällt wurde, werde ich euch sofort davon berichten!

Falls jemand eine gute Idee, einen tollen Tipp oder Sonstiges hat, hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Momentan präferiere ich dieses Pop-Art-Make-Up:

(Quelle: www.makeupbeauty.tumblr.com/post/17256927741/makeupftw-pop-art-comic-book-makeup)

Pop Art Make-Up

ausfreudeamkochen

Kumpir, das etwas andere Fastfood

Vor circa einem Jahr habe ich zum ersten mal Kumpir gegessen. Für mich war dieses Gericht neu und für alle die unter euch, die auch nicht wissen, was sich dahinter verbirgt , versuche ich es nun zu erklären.

Das Wort Kumpir ist das türkische Wort für Ofen- oder Folienkartoffel.

Kumpir ist ein Gericht aus dem Balkan. Es handelt sich um eine große Kartoffel mit einem Durchschnittsgewicht von 350 – 500 Gramm, die in einem Steinofen gegart wird. Anschließend wird das innere der Kartoffel mit etwas Butter und Käse (für Veganer mit Olivenöl) vermengt und dient als Basis. Jetzt kommt der tolle Part. Jeder Gast kann frei wählen, wie er seine Kartoffel essen möchte. Ob mit Sour Creme, Hähnchen, Gemüse oder Humus. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und es wird nicht langweilig. Der Geschmack der Kartoffel-Butter-Käse-Masse in Kombination mit den frischen Zutaten ist einfach nur lecker und hat meinen Nerv voll getroffen. Die meisten Toppings sind dabei auch für Vegetarier und/oder Veganer geeignet.

Jedem der gerne Kartoffeln mag und ein schnelles Essen sucht, was gesund und lecker und auch noch günstig ist, sollte Kumpir eine Chance geben und es einmal probieren. In Berlin findet man tolle Läden am Boxhagener Platz, in Kreuzberg (La Femme) oder in der Weinmeisterstraße (mein Favorit bisher). Mehr hier!

Sodann, ich hoffe es schmeckt euch, genauso gut wie mir!

Kumpir, gefüllte Ofenkartoffel mit Couscous

Und der Rest

Hamburg, meine Karriere-Perle

Stadion FC St. Pauli
Stadion FC St. Pauli

„Ohje, es wird langsam ernst.“ Ich denke dieser Gedanke war es, der uns dazu bewegte am Online-Karriere-Tag in Hamburg teilzunehmen und dafür eine siebenstündige Zugfahrt in Kauf zu nehmen. Panik wird zum treuen Begleiter, wenn sich das Studium dem Ende neigt und man realisiert, dass die Zeit des langen Schlafes, den durchzechten Nächten und der ausgiebigen Freizeit in nur wenigen Monaten vorbei sein wird.

Also machten wir uns auf nach Hamburg um unsere große Karriere nun endlich ins Rollen zu bringen. Da Studenten ja bekanntlich an chronischem Geldmangel leiden, entschieden wir uns einstimmig dafür ein „Quer-Durchs-Land-Ticket“ und damit eine unendlich lange Fahrt in Kauf zu nehmen. Am Abend der Ankunft verweilten wir noch eine einstellige Anzahl an Getränken in der Hostel-Bar und kamen mit verschiedensten Menschen ins Gespräch. Da wir am nächsten Tag seriös und ohne Nachwehen des vorherigen Abends vor unsere potenziellen Arbeitgeber treten wollten, entschieden wir uns jedoch recht schnell dazu das Bett aufzusuchen.

Um 8 Uhr morgens klingelte der Wecker und wir bereiteten uns auf unseren großen Auftritt vor. Die Messe fand in der VIP Lounge des FC St. Pauli Stadions statt. Dort angekommen erhielten wir ein Namensschild und begaben uns ins Getümmel. Nach ein paar Gesprächen hier und da und einigen ernüchternden Fakten über den zukünftigen Berufseinstieg beschlossen wir nun eine kleine Pause einzulegen und Hamburg etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Es war ein Tag voller Sonnenstrahlen und Hamburg zeigte sich von seiner besten Seite.

Nach unserem Ausflug besuchten wir erneut das Messegelände und informierten uns abschließend bei den verbliebenen Firmen. Danach ging es auf zur Sternschanze um eine der köstlichen Kumpir-Kombinationen zu verspeisen. Da diese meine besondere Begeisterung genießen, werde ich ihnen einen eigenen Blog-Eintrag widmen. Der Tag endete mit einer kuriosen After-Show-Party im „berühmt berüchtigten“ Club „moondoo“ auf der Reperbahn. Alles in allem war es trotz der unbeschreiblich langen An- und Abreise ein toller Ausflug.