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Leckere Linsensuppe – mercimek Çorbası

Ich muss gestehen ich bin ein bisschen Youtube-süchtig und schaue mir ständig irgendwelche Videos über Make-Up und Co an. Jetzt hat eine Beauty-Bloggerin einen Koch- und Backkanal namens „Bako“ ins Leben gerufen und postet dort tolle Rezepte.

Unter anderem stellt Ebru eine Suppe aus roten Linsen vor, die ich heute für euch nachgekocht habe. Ihr braucht für ca 2 Portionen:

  • etwas Butter zum Anbraten
  • eine kleine Zwiebel
  • eine kleine geriebene Kartoffel
  • eine geraspelte Möhre
  • 100 g rote Linsen
  • Hühner- oder Gemüsebrühe
  • ca 250 ml Wasser
  • nach Belieben: Zitronensaft, Ingwer, Zucker, Chilli, Balsamicocreme

Wie ihr seht, benötigt man für diese leckere Suppe wenige und günstige Zutaten, die eigentlich in jedem Supermarkt erhältlich sind.

Als erstes könnt ihr die Zwiebel kleinschneiden und dann die Möhre und Kartoffel schälen und raspeln. In einem Topf erhitzt ihr ein kleines Stück Butter und schwitzt darin die Zwiebeln an. Dann könnt ihr die Möhren dazu geben und nach 2 Minuten auch die Linsen. Nachdem ihr die Zwiebel-Möhren-Linsen-Masse zwei Minütchen angebraten habt, gebt ihr ungefähr eine Tasse Wasser hinzu und lasst alles 5 bis 6 Minuten köcheln. Ihr seht nach einer Weile, dass die Linsen weich werden und sich verändern. Dann könnt ihr die geriebene Kartoffel und die Hühnerbrühe hinzugeben. Ich würde euch raten erstmal 2 kleine Teelöffel zu nehmen und zu probieren, da man mit Brühe eine Suppe sehr schnell versalzen kann.

So, jetzt lasst ihr das Ganze noch kurz köcheln und püriert es. Ich lasse es etwas stückig, da ich das bei Suppen gerne mag. Ebru empfiehlt noch Minze zur Suppe zu geben und ich kann mir das auch super gut vorstellen. Allerdings gab es bei uns keine frische, getrocknete und auch keine eingefrorene Minze. Deshalb habe ich ein Stück Ingwer hinzu gegeben (und im Anschluss wieder raus gefischt) und das Werk mit ein bisschen Zucker, Chilli und Zitronensaft verfeinert.

Das war´s auch schon! Die Suppe ist lecker, günstig und kalorienarm. Also versucht es doch einfach selbst und überzeugt euch vom Geschmack.

Die fertige Linsensuppe
Die fertige Linsensuppe

 

 

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Gefüllte Paprikaschote mal anders – heute vegetarisch

Da ich gestern nicht wirklich Lust auf Fleisch hatte, habe ich nach schönen vegetarischen Ideen gesucht. Hierbei bin ich auf eine vegetarische Form der gefüllten Paprikaschote gestoßen und habe mich daran probiert. Hierfür braucht ihr für 2 Paprikaschoten:

– 75 g Soja Geschnetzeltes (gibt es im Supermarkt und kostet ca 1,50 Euro)

– 2 Paprika zum Befüllen

– 1 große Tomate

– 1 Zwiebel

– Pinienkerne

– 100 g Feta

– nach Belieben: Mandelmus, Parmesan, Salat, Dip

Vegetarische Paprikaschoten
Vegetarische Paprikaschoten

Als erstes müsst ihr das Soja Geschnetzelte 20-30 Minuten in warmen Wasser quellen lassen. In der Zeit könnt ihr die Zwiebeln und die Tomaten schnibbeln. Dann bratet ihr als erstes die Zwiebeln an und gebt nach und nach die Pinienkerne, die Tomaten und das fertige Geschnetzelte hinzu. Jetzt noch den zerbröselten Feta in die Pfanne hauen und schön würzen. Ich habe mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, Basilikum, Kreuzkümmel und Oregano gewürzt. Hier könnt ihr ja ganz individuell entscheiden, was ihr gern mögt. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es viel Gewürze bedarf um dem Soja Geschnetzelten irgendeinen Geschmack zu verleihen.

Schneidet jetzt den Deckel von den Paprika ab und entnehmt das Innere. Dann könnt ihr die fertig abgeschmeckte Masse hinein füllen und obendrauf etwas Mandelmus schmieren. Nehmt euch eine Auflaufform füllt etwas Gemüsebrühe hinein und stellt die Paprikaschoten in der Form für ca 25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Wenn die Paprikaschoten fertig sind, könnt ihr den Deckel abnehmen und noch ein paar Parmesanspähne darüber streuen. Ich hatte dazu einen köstlichen Rucola Salat von meiner lieben Mitbewohnerin.

Das Rezept geht wirklich sehr einfach und bietet eine gute Alternative zur klassischen gefüllten Paprikaschote. Ich finde es richtig lecker und werde es bald wieder kochen.

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Toller Snack: Süßkartoffel-Mascarpone-Zucchini-Happen

Diesen tollen Snack habe ich bei meiner Schwester entdeckt und gestern selber nachgemacht. Die Optik ist einfach toll und die Kombination aus Zucchini, der Creme und der Süßkartoffel ein Geschmackserlebnis.

Foto 2

Ihr braucht (für ca 60 Stück):

– 2 große Süßkartoffeln

– eine Packung Mascarpone

– eine Packung Quark (Magerstufe)

– eine Zucchini

– Frühlingszwiebeln oder eine Zwiebel

– Pfeffer, Salz, Olivenöl, Zitrone, Zahnstocher

Als erstes schält ihr die Süßkartoffeln, schneidet sie in Scheiben und zerteilt diese in die Größe, die ihr haben möchtet. Dann gebt ihr die Stücke in eine Schüssel und mariniert sie mit Olivenöl, Pfeffer und Salz. Danach nehmt ihr euch ein Backblech und verteilt die Stückchen und gebt alles für ca. 20 Minuten bei 200 Grad (Umluft) in den Ofen.

Während die Kartoffeln garen, könnt ihr die Creme vorbereiten. Zerstückelt die Frühlingszwiebel oder eine Zwiebel und gebt die Mascarpone und etwa die selbe Menge an Quark hinzu. Jetzt nur noch würzen mit Pfeffer, Salz und etwas Zitrone und cremig rühren.

Die Zucchini wird nach dem Waschen in feine Scheiben (längs) geschnitten. Am besten funktioniert dies mit einem Sparschäler, denn dann erhält man diese feinen nudelartigen Zucchini-Bänder. Auch diese werden in einer kleinen Schüssel mit etwas Öl, Pfeffer und Salz mariniert.

Sind die Kartoffeln fertig, bestreicht ihr sie einfach mit einem großen Klecks der Mascarpone-Quark-Creme und verziert sie kunstvoll mit einer Zucchini-Nudel. Fixieren könnt ihr das Ganze mit einem kleinen Zahnstocher. Fertig ist der vegetarische Snack, der sich perfekt für Parties eignet.

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Kumpir, das etwas andere Fastfood

Vor circa einem Jahr habe ich zum ersten mal Kumpir gegessen. Für mich war dieses Gericht neu und für alle die unter euch, die auch nicht wissen, was sich dahinter verbirgt , versuche ich es nun zu erklären.

Das Wort Kumpir ist das türkische Wort für Ofen- oder Folienkartoffel.

Kumpir ist ein Gericht aus dem Balkan. Es handelt sich um eine große Kartoffel mit einem Durchschnittsgewicht von 350 – 500 Gramm, die in einem Steinofen gegart wird. Anschließend wird das innere der Kartoffel mit etwas Butter und Käse (für Veganer mit Olivenöl) vermengt und dient als Basis. Jetzt kommt der tolle Part. Jeder Gast kann frei wählen, wie er seine Kartoffel essen möchte. Ob mit Sour Creme, Hähnchen, Gemüse oder Humus. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und es wird nicht langweilig. Der Geschmack der Kartoffel-Butter-Käse-Masse in Kombination mit den frischen Zutaten ist einfach nur lecker und hat meinen Nerv voll getroffen. Die meisten Toppings sind dabei auch für Vegetarier und/oder Veganer geeignet.

Jedem der gerne Kartoffeln mag und ein schnelles Essen sucht, was gesund und lecker und auch noch günstig ist, sollte Kumpir eine Chance geben und es einmal probieren. In Berlin findet man tolle Läden am Boxhagener Platz, in Kreuzberg (La Femme) oder in der Weinmeisterstraße (mein Favorit bisher). Mehr hier!

Sodann, ich hoffe es schmeckt euch, genauso gut wie mir!

Kumpir, gefüllte Ofenkartoffel mit Couscous